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An dieser Stelle dokumentieren wir vergriffene politische Bücher und Broschüren, die in den 1970er und 1980er Jahren erschienen sind. Sie stehen teilweise im Volltext zur Verfügung. Weitere Volltexte sind auf Anfrage für den privaten Gebrauch verfügbar.

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Der Westen will den Krieg

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München 1983
82 Seiten,
ISBN
3-922935-16-8
Karl Held
Theo Ebel

Abweichende Meinungen zur "Nachrüstung"
Der Westen will den Krieg
Acht Beweise und ein Schluß

Was hat ein Staat wie die BRD vor ...?

  • der im Bündnis mit den paar anderen wichtigen Nationen für den Friedenswillen, also die Fügsamkeit aller anderen Souveräne auf der Welt und insbesondere für die Friedensbereitschaft des erklärten Feindes sorgen will.
  • der weltweit zwischen "Unrechtsregimes" im Osten und anderen Regierungen unterscheidet und die "Herrschaft des Rechts" sicherstellen will.
  • dessen Öffentlichkeit an den Bürgern im Osten nur eine gute Eigenschaft entdeckt, nämlich eine - denen selbst unbekannte - Sehnsucht, mit demokratischen Waffen befreit zu werden.
  • der jede Waffe im Osten für einen Anschlag auf den Weltfrieden erklärt, den er mit stärkeren Waffen retten muß.
  • der alle Länder der Welt erfolgreich für seinen nationalen Reichtum und politischen Einfluß benutzt und deswegen in der Souveränität der zuständigen Herrschaften lauter ,,Sicherheitsrisiken" entdeckt, an denen letzlich ,,Moskau" schuld ist.
  • dessen Führer ihrem Volk die gewährte Freiheit als die Pflicht erklären, sich bis zum letzten für die Freiheit des freiheitsgewährenden Staates einzusetzen.
  • der die Frage, ob die Mehrung seiner militärischen Gewaltmittel sich lohnt, überhaupt nicht kennt.
  • der den inneren Frieden machtvoll sichert, um so härter, je weniger die Betroffenen ihn aufkündigen.

Woher hat die BRD die Macht und die Freiheit zu solcher Politik, und wie ist sie darin zu bremsen?